Teamsupervision

Im Team zu arbeiten ist eine besondere Kunst. Und Teams finden sich in unterschiedlichsten Rahmen­bedingungen zusammen.
Einige Beispiele:

  • Lehrer und Lehrerinnen nennen sich bereits “Team”, wenn sie die Klassen­leitung gemeinsam übernehmen, aber im Regelfall im Klassenraum alleine unterrichten.
  • Verstärkt durch die neue Inklusion arbeiten zunehmend Lehrer unterschiedlicher Qualifikation zusammen. Sehr oft können sie entscheiden, ob sie die Lerngruppe teilen oder gemeinsam im Raum mit der ganzen Klasse arbeiten.
  • In Integrationsklassen arbeiten ein Lehrer oder eine Lehrerin mit einer Erzieherin oder einer Sozialpädagogin zusammen, in etlichen Stunden verstärkt durch einen Sonderpädagogen oder eine Sonderpädagogin.
  • In evangelischen oder anderen privaten Schulen gibt es weitere Varianten von Teamarbeit.

Teamarbeit kann sehr erfolgreich sein – dann ist sie ein Gewinn für alle, die in das Team eingebunden sind – und vor allem für die Schülerinnen und Schüler. Die Arbeit im Team verändert sich ständig, intern und auch in den äußeren Rahmenbedingungen. Diese Veränderungen sind schon eine Herausforderung und alle Beteiligten profitieren von zeitweiliger Praxisbegleitung. Supervision wird leider sehr oft erst gesucht, wenn Spannungen oder Konflikte die Arbeit im Team erschweren, manchmal auch unmöglich machen.
Ich biete Begleitung, aber auch Intervention bei Konflikten an. Teamsupervisionen können vor Ort, aber auch in meinem Raum stattfinden.

Ist der Auftraggeber die Schule, dann findet die Supervision im Schulgebäude statt und gilt als Arbeitszeit (oder Fortbildung). Der Auftraggeber bezahlt die Supervision ganz oder teilweise. In diesem Fall wird ein Dreieckskontrakt geschlossen, das heißt, die Schule gibt den Auftrag und alle Beteiligten unterschreiben den Kontrakt. Die Schweigepflicht der Supervisandinnen und Supervisanden so wie der Supervisorin ist selbstverständlich gewahrt. Supervision ist und bleibt ein geschützter Raum.